Auf der antifaschistischen Rechercheseite afdhessen.net wurden einige von der AfD genutzte Räumlichkeiten veröffentlicht sowie die Liste der AfD-DirektkandidatInnen vervollständigt. Wir zitieren vom indymedia Artikel:

Rund drei Wochen vor den Landtagswahlen in Hessen hat für die Parteien die heiße Phase des Wahlkampfes begonnen. Die Veranstaltungen und Raumnahmen der AfD häufen sich, zugleich gab es erste linke Gegenaktivitäten.

Für uns ist dies ein Anlass mit weiteren Informationen zur antifaschistischen Aufklärung über Struktur und Personal der rechten Partei beizutragen.

Vor den Landtagswahlen sind die KandidatInnen die Akteure und Aushängeschilder der Partei. Neben ihrem Personal verfügt die AfD aber auch in Hessen über zahlreiche Räumlichkeiten. Orte, die sie meist ungestört nutzt und die ebenso tragend für den Wahlkampf sind.

Wir haben daher Informationen über die Geschäftsstellen und Veranstaltungsorte der AfD zusammengetragen.

Die Geschäftsstellen der AfD sind meist unscheinbare Büros, ohne Parteilogo und fernab der Öffentlichkeit. Sie liegen oftmals am Rand der Stadt oder in Industriegebieten. Nichtsdetotrotz sind sie die Orte, wo die alltägliche Parteiarbeit organisiert wird: in Wahlkampfzeiten werden meist hier die notwendigen Materialien gelagert.

In Hessen verfügt die Partei in der Mehrzahl der Landkreise über eigene Geschäftsstellen. Neun dieser AfD-Büros konnten wir nun veröffentlichen. Neben den Kreisgeschäftsstellen beitzt die AfD mit der Landesgeschäftsstelle in Ursulum eine zentrale Räumlichkeit, der wir in unserer Veröffentlichung einen eigenen Abschnitt widmen.

Die Veranstaltungsorte werden, im Gegensatz zu den Parteibüros, halböffentlich genutzt. Sie dienen als gemeinschaftsstiftende Lokalität für die Parteimitglieder und als Austragungsort für die monatlichen Stammtische der AfD. Wir haben daher einige der Orte veröffentlicht, die von der AfD regelmäßig frequentiert werden und deren BesitzerInnen sich bewusst entschieden haben der Partei Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen.

Wir hoffen mit der Veröffentlichung weiter zur antifaschistischen Auseinandersetzung mit der AfD beitragen zu können und halten auch in diesen Zeiten daran fest FaschistInnen, und alle die sie hofieren, aus der Deckung zu holen.